Katholischer Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.V. - Katholischer Krankenhausverband Osnabrück

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   Katholischer Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.V.

DER KATHOLISCHE KRANKENHAUSVERBAND DER DIÖZESE OSNABRÜCK E.V.

... ist der Zusammenschluss von derzeit 18 Krankenhäusern mit katholischer Trägerschaft in der Diözese Osnabrück, die zusammen über einen Anteil von circa 4.000 Planbetten und 6.300 Beschäftigten verfügen. In den Mitgliedskrankenhäusern werden alljährlich mehr als 140.000 Patienten versorgt. Weitere Informationen zum Verband finden Sie hier.
Einen Überblick über die Facharztweiterbildung in den Mitgliedskrankenhäusern finden Sie hier.

 

Neuer OPS 9-20 für hochaufwendige Pflege von Patienten

PKMS

Der Pflegekomplexmaßnahmenscore für Erwachsene, Jugendliche und Kinder (PKMS E,J, K) ist ein neu entwickeltes Instrument um die Pflege von hochaufwendigen Patienten im Krankenhaus abzubilden. Die drei unterschiedlichen Scores finden auf den Normalstationen Anwendung. Erfasst werden Pflegeleistungen, die deutlich über die Pflegemaßnahmen der PPR Stufe A3 hinaus gehen. Erlösrelevant wird der OPS 9-20 ab dem Jahre 2012. Zur Zeit erfolgt die Umsetzung des PKMS in den Kalkulationshäusern. Nähere Informationen zu den Kodierrichtlinen und zur praktischen Anwendung des PKMS finden sie hier.

 

Bisher einmalige Stelle im deutschen Gesundheitswesen zu besetzen

BewerbungDer Katholische Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.V. beabsichtigt zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Verbindung mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen eine Stelle für Theologische Ethik zu besetzen.
Das Aufgabengebiet umfasst die Weiterentwicklung ethischer Kompetenzen in den 18 Mitgliedshäusern des Katholischen Krankenhausverbandes der Diözese Osnabrück e.V.
Im Rahmen dieser Kompetenzentwicklung ist es Teil der Aufgabe, die berufliche Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten sowie des Pflegepersonals zu organisieren und durchzuführen. Ein weiterer Aspekt ist die Mitarbeit in den jeweiligen Ethikkomitees der Krankenhäuser sowie die Beratung der Krankenhausträger zu ethischen Fragestellungen.
Für diese Aufgaben suchen wir eine Person, die neben der fachlichen Qualifikation, hohe kommunikative Fähigkeiten und soziale Kompetenzen besitzt. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.

 

Patientenverfügungen - Rechtliche, ethische und medizinische Aspekte

Veranstaltung Patientenverfügungen am 7.12.09Gut 40 Teilnehmer aus den Einrichtungen des Bistums, des Diözesancaritasverbandes und des Katholischen Krankenhausverbandes haben am Montag, den 07.12.2009 engagiert über die aktuelle Gesetzeslage und die Bedeutung von Patientenverfügungen diskutiert.
Am 10. Juli 2009 hat der Bundesrat nach jahrelanger Diskussion eine Neuregelung zur Patientenverfügung verabschiedet. Zuvor hatte der Bundestag eine gesetzliche Regelung zur Wirksamkeit und Reichweite von Patientenverfügungen beschlossen. Von jetzt an wird für den Fall, dass ein Patient aktuell einwilligungsunfähig ist, der in seiner Patientenverfügung vorab schriftlich erklärte Wille, wie eine aktuelle Willenserklärung gewertet.
Die rechtlichen, ethischen und medizinischen Aspekte der Patientenverfügung wurden in Fachvorträgen erörtert und in einer anschließenden Diskussion mit den Teilnehmern abgewogen.
Die Diskussion wurde im Wesentlichen von Fragen wie: Was bedeuten diese Rahmenbedingungen für die alltägliche Arbeit in unseren Einrichtungen? Wie können wir als katholische Christen mit diesen Vorgaben umgehen? Braucht man eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht?
In der Patientenverfügung legen Menschen vorab fest, wie sie bei einer schweren Krankheit medizinisch behandelt werden wollen, wenn sie sich selbst nicht mehr äußern können.

 

Mehr als 160 Teilnehmer besuchten Pflegefachtagung

Pflegefachtagung 162 Teilnehmer haben am 25.11.2009 an der gemeinsam vom Caritasverband und KKhV-OS vorbereiteten Fachtagung zum Thema "Palliativ Care – Ethik für ein lebenswertes Leben" teilgenommen. Die große Teilnehmerzahl unterstreicht die Bedeutung dieses Themas für die Einrichtungen des Gesundheitswesens und dass die Mitarbeiter sich aktiv mit ethischen Fragestellungen auseinandersetzen.
Der Caritasdirektor Franz Loth machte in seinem Grußwort deutlich, dass das Sterben in Würde ein hochkomplexes Thema ist und viele Fragen in diesem Zusammenhang zu beantworten sind. Die Pflegefachtagung hat versucht mit einer Kombination aus Fachvorträgen mit namhaften Referenten, wie Frau Prof. Schwerdt, und praktischen Workshops, in denen ethische Fallbesprechungen geübt wurden, Antworten auf diese Fragen zu geben.

 

Mitgliederversammlung wählt neues Vorstandsmitglied

Mitgliederversammlung wählt neues Vorstandsmitglied

Die Mitgliederversammlung des KKhV-OS hat am 19.11.2009 einstimmig Herrn Dr. Thien als Mitglied des Vorstandes für den ärztlichen Bereich gewählt.
Nötig wurde die Wahl, weil Herr Prof. Gerhard Pott Ende November in den Ruhestand geht und dadurch nicht mehr für die Vorstandsarbeit zur Verfügung steht. Herr Generalvikar Paul dankte Herrn Prof. Pott herzlich für sein Engagement der letzten Jahre im KKhV-OS.
Herr Dr. Thien war 16 Jahre lang Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Marienhospital Osnabrück und seit Anfang 2009 Chefarzt der Anästhesie des Krankenhaus St. Raphael in Ostercappeln. Herr Dr. Thien hat neben der medizinischen Ausbildung ein betriebswirtschaftliches Studium abgeschlossen und sich neben der klinischen Tätigkeit intensiv mit OP-Organisation, Qualitätsmanagement und Medizincontrolling befasst.
Nach seinem Studium an der Medizinischen Hochschule in Hannover war Herr Dr. Thien zunächst in Braunschweig und Salzgitter tätig, bevor er nach Osnabrück wechselte. Er stammt aus Lingen, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Neben der Wahl befasste sich die Mitgliederversammlung mit dem Thema "Betriebliches Gesundheitsmanagement". Der Katholische Krankenhausverband hat zur Förderung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in den Mitgliedshäusern eine Rahmenvereinbarung mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsfürsorge und Wohlfahrtspflege (BGW) geschlossen. Weiterer Themenpunkt war eine professionelle Medien- und Pressearbeit.

 

 

 

 

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